LIFECYCLE
AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Für die Nutzung der App Lifecycle. Stand: August 2026.

§ 1 Geltungsbereich und Anbieter

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Nutzung der mobilen Anwendung „Lifecycle“ sowie der damit verbundenen Web-Ansichten. Anbieter ist Little-Roots, Inh. Marco Grützenbach, Glockengießerstraße 30, 51491 Overath (nachfolgend „Anbieter“).

(2) Abweichende Bedingungen der Nutzerin oder des Nutzers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich zu.

(3) Nutzer im Sinne dieser Bedingungen sind volljährige natürliche Personen. Die Nutzung durch Minderjährige ab 16 Jahren ist mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten zulässig.

§ 2 Gegenstand der Leistung

(1) Lifecycle ermöglicht es, berufliche Stationen, Zeugnisse, Zertifikate und weitere Nachweise digital zu erfassen, zu ordnen, an Ablauffristen erinnert zu werden und ausgewählte Inhalte über zeitlich befristete Links mit Dritten zu teilen.

(2) Der Anbieter schuldet die Bereitstellung der Anwendung in ihrer jeweils aktuellen Fassung. Ein Anspruch auf bestimmte Funktionen, auf eine bestimmte Gestaltung oder auf den unveränderten Fortbestand einzelner Funktionen besteht nicht, soweit der Vertragszweck dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt wird.

(3) Lifecycle ist ein Ordnungs- und Übermittlungswerkzeug. Der Anbieter prüft weder die Echtheit noch die inhaltliche Richtigkeit hochgeladener Dokumente und erbringt keine Rechts-, Steuer- oder Karriereberatung.

(4) Lifecycle ist kein Archiv im Rechtssinne und ersetzt nicht die Aufbewahrung von Originalen. Nutzer sind gehalten, ihre Originaldokumente weiterhin selbst aufzubewahren.

§ 3 Konto und Vertragsschluss

(1) Die Nutzung setzt die Einrichtung eines Nutzerkontos voraus. Mit der Registrierung kommt ein unentgeltlicher Nutzungsvertrag über die kostenlose Version zustande.

(2) Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln. Besteht der Verdacht einer unbefugten Nutzung, ist der Anbieter unverzüglich zu informieren.

(3) Angaben im Konto sind wahrheitsgemäß zu machen und aktuell zu halten.

§ 4 Kostenpflichtige Leistungen, Preise und Laufzeit

(1) Zusätzliche Funktionen sind als „Lifecycle Pro“ erhältlich, entweder als Abonnement mit monatlicher oder jährlicher Laufzeit oder als zeitlich unbefristeter Einmalkauf. Es gelten die in der App zum Zeitpunkt des Kaufs angezeigten Preise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Kauf, Abrechnung, Verlängerung und Kündigung von Abonnements werden über den Apple App Store abgewickelt. Insoweit gelten ergänzend die Bedingungen von Apple. Ein Abonnement verlängert sich automatisch um die jeweils gewählte Laufzeit, wenn es nicht rechtzeitig über die Kontoeinstellungen des App Stores gekündigt wird.

(3) Der Einmalkauf gilt für das erwerbende Konto und die Laufzeit des Dienstes. Er begründet keinen Anspruch auf Fortbestand des Dienstes über eine Einstellung nach § 8 hinaus.

(4) Preisänderungen für laufende Abonnements werden mindestens sechs Wochen im Voraus mitgeteilt; Nutzer können bis zum Wirksamwerden kündigen.

§ 5 Kauf über den App Store und Widerrufsrecht

(1) Käufe von Lifecycle Pro kommen über den Apple App Store zustande. Apple tritt dabei im eigenen Namen als Verkäufer auf; der Kaufvertrag über die kostenpflichtige Leistung besteht daher zwischen der Nutzerin oder dem Nutzer und Apple, nicht mit dem Anbieter.

(2) Ein etwaiges Widerrufsrecht sowie Erstattungen richten sich deshalb nach den Bedingungen und dem Verfahren von Apple. Erstattungsanträge sind über den App Store an Apple zu richten; der Anbieter kann Zahlungen nicht selbst zurückerstatten, unterstützt aber bei berechtigten Anliegen.

(3) Sollten künftig Verträge unmittelbar mit dem Anbieter geschlossen werden — etwa über einen Kauf außerhalb des App Stores —, gilt für Verbraucher das gesetzliche Widerrufsrecht von vierzehn Tagen. Der Anbieter stellt in diesem Fall vor Vertragsschluss eine vollständige Widerrufsbelehrung nebst Muster-Widerrufsformular in Textform zur Verfügung.

§ 6 Pflichten der Nutzer und zulässige Inhalte

(1) Nutzer dürfen ausschließlich Dokumente einstellen, die sie selbst betreffen oder zu deren Speicherung und Weitergabe sie berechtigt sind.

(2) Rechtswidrige, gefälschte oder fremde Dokumente sowie Inhalte, die Rechte Dritter verletzen, dürfen nicht eingestellt werden. Das Fälschen von Zeugnissen und Nachweisen kann strafbar sein.

(3) Für Umfang, Empfänger und Laufzeit einer Freigabe ist allein die freigebende Person verantwortlich. Der Anbieter hat keinen Einfluss darauf, was Empfänger nach dem Abruf mit den Inhalten tun; einmal heruntergeladene Dateien lassen sich technisch nicht zurückholen.

(4) Bei erheblichen oder wiederholten Verstößen kann der Anbieter betroffene Inhalte entfernen und den Zugang vorübergehend oder dauerhaft sperren. Der Anbieter wird dabei die Interessen des Nutzers angemessen berücksichtigen und ihn, soweit rechtlich zulässig, vorher anhören.

§ 7 Verfügbarkeit

(1) Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit, schuldet jedoch keine bestimmte Verfügbarkeitsquote. Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit angekündigt und in nutzungsarme Zeiten gelegt.

(2) Zeiten, in denen der Dienst durch Umstände außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters nicht erreichbar ist, begründen keine Ansprüche.

§ 8 Laufzeit, Kündigung, Einstellung des Dienstes

(1) Der unentgeltliche Nutzungsvertrag kann von beiden Seiten jederzeit ohne Einhaltung einer Frist beendet werden. Nutzer beenden ihn durch Löschung des Kontos in der App; dabei werden Profil, Dokumente und Zugangsdaten endgültig entfernt.

(2) Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt.

(3) Stellt der Anbieter den Dienst dauerhaft ein, informiert er die Nutzer mindestens 90 Tage vorher, damit Inhalte gesichert werden können. Für bereits gezahlte, noch nicht verbrauchte Zeiträume eines Abonnements erfolgt eine anteilige Erstattung.

§ 9 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.

(2) Bei einfach fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten — solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung Nutzer regelmäßig vertrauen dürfen — haftet der Anbieter der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.

(4) Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nach den vorstehenden Absätzen nur in dem Umfang, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Sicherung der Daten durch den Nutzer entstanden wäre. Nutzer bleiben verpflichtet, ihre Originaldokumente selbst aufzubewahren.

§ 10 Änderungen dieser Bedingungen

(1) Der Anbieter kann diese Bedingungen ändern, wenn dies zur Anpassung an geänderte Rechtslage, Rechtsprechung oder an Weiterentwicklungen des Dienstes erforderlich ist und Nutzer dadurch nicht unangemessen benachteiligt werden.

(2) Änderungen werden mindestens sechs Wochen vor Wirksamwerden in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb dieser Frist, gelten die Änderungen als angenommen; auf diese Wirkung wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen. Im Fall des Widerspruchs kann jede Seite den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens kündigen.

§ 11 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.

(2) Sollte eine Bestimmung unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

(3) Ergänzend gilt die Datenschutzerklärung.